MOUNTAINBIKE


INTERVIEW MIT PASCAL STENGER


EVENT JOURNAL:

Guten Tag Herr Stenger.

Sie waren in den letzten Jahren im Radsport sogar in der Profiklasse sehr erfolgreich, obwohl Sie parallel dazu noch einen Abschluss als Kfz-Meister absolvierten…

 

Pascal Stenger:

Ich habe in der Tat bei Deutschen Meisterschaften mitgemacht. Professionell habe ich das Radfahren nicht ausgeübt, denn ich habe nicht meinen Lebensunterhalt damit verdient. In der Vergangenheit war ich allerdings in der Tat so aktiv, dass es für mich mehr als nur ein Hobby war. Ich bin viele Rennen gefahren und habe viel Erfahrung gesammelt und ich habe viele Strecken in unterschiedlichen Regionen kennen gelernt. Rückblickend auf meine Wettkampf-Karriere kann ich sagen, dass mein größter Erfolg bei einem Qualifikationslauf für das Deutsche Downhill-Cup-Rennen eine Platzierung auf dem Rang drei war. Ich konnte dann letzten Endes einen elften Platz für mich in der Gesamtwertung in der Profiklasse herausfahren. 

 

EVENT JOURNAL:

Sie sind schon einen großen Teil Ihres Lebens vom Mountainbiking begeistert…

 

Pascal Stenger:

Gefühlt mache ich das schon immer, schon seitdem ich ein Kind war. So richtig extrem ging es mit dreizehn, vierzehn Jahren los, als die Leute in meinem Freundeskreis dann auch so massiv in den Sport eingestiegen sind. In dieser Zeit hat man mich quasi gar nicht mehr vom Rad runter gebracht. Mit dem Fahren von Rennen ging es erst mit achtzehn los, weil ich dann erst mobil war mit eigenem Führerschein usw. und ab da habe ich dann viel Herzblut ins Rennenfahren investiert, bis ich 25 war. Das  war teilweise ganz schön stressig neben meinem Job und der Schule,  weil es natürlich viel Zeit in Anspruch genommen hat. Mittlerweile habe ich meine Renntätigkeit aus beruflichen Gründen weitgehend aufgegeben, weil es mir zeitlich  nicht mehr möglich ist. Das finde ich persönlich jetzt nicht mehr so schlimm, weil es einfach eine ganz tolle Zeit war, auf die ich zurück blicken kann. Außerdem wollte ich mich, wenn ich weiter auf diesem Niveau fahren würde, auch verbessern wollen und der Trainingsaufwand wäre für mich aktuell auf gar keinen Fall mehr zu leisten.

 

EVENT JOURNAL:

Für welches Teams fahren Sie aktuell?

 

Pascal Stenger:

Tobsens World aus Alzenau ist sehr engagiert. Der Inhaber ist mittlerweile ein Freund von mir und hat mich schon immer unterstützt, worüber ich von Anfang an sehr froh war. In ihm habe ich einen kompetenten Ansprechpartner für viele Belange des Mountainbiking.

 

EVENT JOURNAL:

Als Radsportler sind Sie eigentlich Einzelkämpfer. Warum hat das Team dann trotzdem eine so große Bedeutung für Sie?

 

Pascal Stenger:

Beim Teamaspekt geht es immer um die Unterstützung für den einzelnen Sportler. Schon beim Training  ist es wichtig, dieses nicht alleine durchzuführen. Zum einen profitieren wir im Team im Hinblick auf die Motivation voneinander und andererseits ist es nicht so schön, ausschließlich allein stundenlange Trainingsfahrten zu machen. Wenn man etwas mit dem Team macht, ist einfach mehr Spirit da. 

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