EVENTS              MÄRZ 2019

Friend N Fellow - Silvertour

Als sie sich 1991 das erste Mal begegneten, war dies ein musikalischer Segen für Constanze Friend mit ihrem magischen Timbre und Thomas Fellow mit seiner groovenden Virtuosität. Friend N Fellow gehören zu den Erfindern des Acoustic Soul. Ihre Besetzung ist speziell und ungewöhnlich, der Klang einer Band findet sich in zwei Instrumenten wieder: der Stimme und der Gitarre. Mit ihren von traumhafter Poesie gefärbten Eigenkompositionen und ihren markanten Interpretationen von Cover-Songs schaffen sie es immer wieder, die Konzertbesucher zu fesseln und in neue Sphär-en zu entführen. Ihre Debut-CD Home wurde mit der Blueslegende Luther Allison in einer Kirche eingespielt. Er war von beiden Musikern fasziniert und nannte ihre Musik »Music Of The New Century« und es ergab sich eine sehr intensive Zusammenarbeit und Freundschaft. Inzwischen haben Friend N Fellow 11 CDs produziert, von denen ein Großteil auch auf Vinyl erschien. Ihr letztes 2016 veröffentlichtes Live-Album Silver trägt eine unverkennbare Handschrift: zeitlos,voller Energie und weit ab jeglicher musikalischer Modetrends. Friend N Fellow 2018 live zu erleben ist eine Offenbarung. Ihre Melange aus Jazz, Blues, Country und Soul verschmilzt mit ihrer Improvisation, Virtuosität, Spielfreude und ihrem Humor. Durch ihr intensives und fast traumwandlerisches Zusammenspiel gelingt es den beiden Ausnahmemusikern, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und dessen Herz und Seele zuberühren. Im Herbst 2017 erschien bei Doctor Heart Music die CD-Box »Song Collection 1995-2003«, die sämtliche Veröffentlichungen und musikalischen Schätze der ersten Jahre vereint, so auch die allererste CD »Fairy Godmother«, die bislang nur auf Konzerten erhältlich war.                                                                                                                  

01.03.2019 |  Hofgarten Kabarett Aschaffenburg                                                                                                                         Foto:  © Ulrike Moennig

Alice

Von Robert Wilson, Tom Waits, Kathleen Brennan | Metropoltheater München

Nach Lewis Carrolls "Alice im Wunderland" Zeit seines Lebens war der studierte Theologe und Mathematiker Charles L. Dodgson, weltbekannt unter seinem Dichternamen Lewis Carroll, faszi-niert von der jungen Alice Liddell, Tochter seines Universitäts-Dekans. Sie war häufiges Motiv sei-ner Fotografiearbeiten und Vorbild für die Heldin seines berühmten Klassikers "Alice im Wunder-land", den er für sie schrieb. "Alice", neben "The Black Rider" und "Woyzeck" eine weitere Zusam-menarbeit von Tom Waits und Robert Wilson, verflicht kunstvoll das Leben Charles Dodgsons und seine Obsession für Alice Liddell mit den Motiven aus den Büchern "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln": An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie zum Schutz vor seinem Begehren in ein von ihm geschaffenes Wunderland, in dem er gefahrlos an ihrer Seite bleiben kann. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von phantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begeg-nungen, ist Dodgson mal unschuldiges Kaninchen, mal rettender Ritter, und verliert dabei zusehends die Fähigkeit, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten. Als sich die Atmosphäre emotional und erotisch mehr und mehr auflädt, droht die Situation zwischen den beiden einander so tief verbundenen Figuren zu eskalieren... Die innere Zerrissenheit des Schriftstellers kommt in Tom Waits' melancholischen, sehnsuchtsvoll-zarten Melodien zum Ausdruck, die von lyrischen Balladen über einen spielerischen Walzer bis hin zu verrauchten Jazzsongs reichen – eine kongeniale Spiege-lung des fragilen, abgründigen Traum- und Seelenlebens Dodgsons.

01.03.2019 | Stadttheater Aschaffenburg | 19:30 Uhr                                                                                                                            Foto © Jean-Marc Turmes

Opernstudio der Bayerischen Staatsoper

Arien und Ensembles aus verschiedenen Opern. Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper fördert hochtalentierte junge Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt und bereitet sie praxis-bezogen auf eine Karriere als Opernsänger vor. Absolventen des Programms singen heute beispielsweise an der Metropolitan Opera New York, den Salzburger Festspielen, der Mailänder Scala, an der Royal Opera in London, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin sowie natürlich an der Bayerischen Staatsoper in München. Die acht bis zehn Plätze im Opernstudio sind sehr begehrt: Rund 700 Bewerbungen gehen jährlich ein, etwa 50 Kandidaten kommen in die engere Auswahl und werden zum Vorsingen eingeladen. Die Sänger erwartet eine intensive Ausbil-dung über ein bis drei Spielzeiten. Sie beinhaltet Rollenstudium, Gesangsunterricht, Schauspiel- und Bewegungstraining sowie Sprachunterricht. Die jungen Sänger übernehmen kleinere Partien in den Produktionen der Bayerischen Staatsoper und wirken bei einer Vielzahl von Konzerten und Liederabenden mit. Darüber hinaus erarbeitet das Studio jede Saison eine eigene Opern-Produktion. In den vergangenen Spiel-zeiten waren dies zum Beispiel Haydns „La fedeltà premiata“, Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ und Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“. Die Produktionen wurden im Münchner Cuvilliés-Theater aufgeführt und auf Gastspielen präsentiert. In Aschaffenburg waren Bohuslav Martinůs „Mirandolina“ und Benjamin Brittens „Albert Herring“ zu sehen. Seit der Spielzeit 2015/16 gestalten die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios regelmäßig einen kammer-musikalischen Abend im Stadttheater Aschaffenburg. Kinderbetreuung während der Vorstellung.           

02.03.2019 | Stadttheater Aschaffenburg | 18:00 Uhr                                                                                                                             Foto © Julian Baumann

Urban Priol - gesternheutemorgen

September 1982, Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt: Urban Priol, bisher leidenschaft-licher Taxifahrer, entschließt sich, zeitgleich mit dem Dicken, Helmut Kohl, Kabarett zu machen. Seitdem sind 35 Jahre vergangen. Priol hat alles überstanden: 16 Jahre Kohl, sieben Jahre Schröder und eine unbestimmt in die Zukunft reichende Ära Merkel. Dazu noch sieben Jahre Köhler und einen Ruckredenpräsident. 35 Jahre, die vieles gebracht haben, unter anderem: Einen Elchtest, die Einführung des Privatfernsehens und, ach ja, den Fall der Mauer. Nachdem das Energiebündel über drei Jahrzehnte deutsche Geschichte bühnentauglich begleitet hat, lässt er in seinem neuen Programm Kabarettklassiker, die in all den Jahren entstanden sind, neu aufle-ben. Eingebettet sind sie in Priols Markenzeichen: Das tagesaktuelle Sofortverwursten irrster Irrungen und Wirrungen. Dabei schießt der Pointen-Cowboy des politischen Kabaretts stets locker aus der Hüfte und immer so schnell, wie es ihm der noch heiße Lauf der Geschichte ermöglicht. Neben dem Heute, das morgen schon ein gestern sein wird, gönnt sich der Spötter auch einen spekulativ-utopischen Ausblick auf die Zukunft. Den Zuschauer erwartet tiefsinniges, brandaktuelles Kabarett, geschmückt mit den Highlights der letzten Jahrzehnte, ein farbenfrohes Feuerwerk der gehobenen Unterhaltung. Möge das Vorwärts zum Rückwärts mit Mut nach wie vor seine Gültigkeit behalten!                  

04.03. und 05.03.2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

Italiens unbekanntes Paradies - Eine Panorama-Multivision von Michael Murza

Sieben wildromantische Vulkaninseln vor der Küste Siziliens sind das Ziel einer Leinwandreise, die der Kleinwallstädter Reisejournalist und Fotograf Michael Murza am Mittwoch, 06.03.2019 um 15:00 Uhr und 19:00 Uhr im Bistro Café Zimt in Kleinostheim im STEWA REISEZENTRUM vorstellen wird. In seiner brandneuen Panorama-Multivision berichtet Michael Murza über den Archipel der Äolischen Inseln: Stromboli, Salina, Lipari, Panarea, Vulcano, Filicudi und Alicudi. Benannt wurde die Inselgruppe nach dem griechischen Gott der Winde – Äolus. Der Vulkanarchipel ist von außergewöhnlicher Schön-heit und gehört seit 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Paradies für Wanderer, Naturliebhaber, Abenteurer und Genießer der süditalienischen Küche...

 

06.03.2019 | STEWA Reisezentrum - Bistro Cafe Zimt Kleinostheim | 15:00 und 19:00 Uhr

Kurt Knabenschuh - Wer ist der Boss? oder Ist das Ihr Hund, der sich gerade am Buffet bedient?

Eines Tages war Kurt Knabenschuh genötigt, seinen Hund Otiz mit auf die Bühne zu nehmen. Ein ausgewachsener englischer Bulldogg-Rüde, charmant, aber dickköpfig und nicht der Schönste. Dabei ist es geblieben. Seitdem präsentieren Hund und Herrchen skurrile Begegnungen auf Hunde-ebene. Zum Beispiel von „Huschi-Wuschi“ und „Bootcamp-Hundeschulen“ und weitere Alltagsge-schichten. Kurt Knabenschuh und Comoedienhaus Wilhelmsbad präsentieren: Alltagskabarett und Comedy mit und ohne Bulldogge Otiz und Kurt Knabenschuh.

09.03.2019 | Comoedienhaus Wilhelmsbad Hanau  | 19:30 Uhr

 

Ulla Meinecke Band - Und Danke für den Fisch

Die Besetzung: Piano, 3 x Keyboard, 2 x Bass, E-Gitarre, akustische Gitarre, Synthesizer, Mundharmonika, Schlagzeug. Das Ganze wird gespielt von zwei grandiosen Musikern, die viele dieser Instrumente gleichzeitig spielen und dazu mal eben noch singen. Reinmar Henschke und Ingo York weben den Sound eines ganzen, eines ungewöhnlichen, eines tollen Orchesters. Ulla Meinecke gibt diesem Orchester den Glanz, den Inhalt – mit ihrer wunderbaren Stimme und ihren Texten, die mal melancholisch, mal voller Lust und Humor daherkommen.

10.03.2019 | Comoedienhaus Wilhelmsbad | Hanau 20:00 Uhr

 

 

 

 

Die Lustige Witwe - Operette von Franz Lehar - Ensemble des Thalia Theaters Wien

Heut geh‘n wir ins Maxim“, „Ja das Studium der Weiber ist schwer“, „Lippen schweigen“ - kaum ein Titel der meistgespielten Operette von Franz Lehár hat es nicht zu Weltruhm
gebracht. Im Mittelpunkt steht die starke, selbstbewusste Witwe Hanna Glawari, deren Vermögen allein den bankrotten Staatshaushalt sanieren kann. Doch heiraten allein des
Geldes wegen will sie nicht. Und der, den sie will, möchte wiederum nicht für einen bloßen Mitgiftjäger gehalten werden…

10.03.2019 | Congresspark Hanau  |  17:00 Uhr

Miroslav Nemec & L'orchestre du Soleil

"Alexis Sorbas" von Nikos Kazantakis. In dem auf autobiographischne Erlebnissen des Autors beruhenden Werk trifft der von Selbstzweifeln geplagte, intellektuelle Ich-Erzähler auf den vor Lebensfreude sprudelnden Freigeist Alexis Sorbas. Fest entschlossen, seinen Beruf des Schrift-stellers aufzugeben und das Leben der einfachen Leute zu teilen, bietet der Autor dem Abenteurer die Stelle des Vorarbeiters in dem Bergwerk an, das er an der Küste Kretas geerbt hat. Während der Intellektuelle auf Bildung und analytischen Verstand setzt, verkörpert Sorbas den Instinktmen-schen, der nur seiner Intuition folgt. Für Sorbas entsteht die Welt jeden Tag neu, Freiheit bedeutet für ihn, das Leben mit allen Freuden und Katastrophen anzunehmen. „Jeder Mensch“, sagt er, „hat seine Marotten. Die größte aber ist es, keine zu haben!“ Zwischen den beiden ungleichen Männern entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft – und im Umgang mit dem intuitiven Original findet der Ich-Erzähler die Antworten auf seine ungelösten phil--osophischen Fragen. Die Figur des Alexis Sorbas erinnert an die Philosophie Nietzsches: dionysisch kraftvoll, Religion und bürgerliche Moral haben für ihn keine Bedeutung. Der Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat mit Bühnenbearbeitungen von literarischen Werken in den vergangenen Jahren große Erfolge gefeiert. Seine beiden Erich-Kästner-Be- arbeitungen – „Als ich kleiner Junge war“ und „Prost Onkel Erich!“ – zählen mit mittlerweile fast 500 Vorstellungen zu den erfolg-reichsten literarischen Bühnenproduktionen in Deutschland. Zuletzt hat er für die beiden Schauspieler Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl ge- meinsam mit dem Komponisten Libor Síma aus Charles Dickens’ „Die Weihnachtsgeschichte“ ein musikalisches Sozialmärchen geschaffen. Auf der Grundlage des Romans von Nikos Kazantzakis haben Mühleis und Dangelmaier jetzt ein modernes Melodrama geschaffen und Miroslav Nemec, dem „Tatort“-Kommissar und zweifachen Grimme-Preisträger, damit eine Paraderolle auf den Leib geschrieben, das in gleichem Maß Konzert wie Theater ist.

10.03.2019 | Stadttheater Aschaffenburg | 18:00 Uhr                                                                                                                       Foto: © Stefan Nimmesgern

Der nackte Wahnsinn

Von Michael Frayn | Schauspiel Leipzig. Dotty Otley will es noch einmal wissen. Nachdem ihre letzten Bühnenerfolge zu viele Jahre her sind, steckt sie ihr Geld in eine Tourneeproduktion, die sie zurück auf die große Bühne bringen soll. Leider hat sie nicht mehr so sehr viel Geld — so dass sich die Mitspieler aus dem Kreis ihrer ehemaligen und aktuellen Liebhaber rekrutieren (wobei der aktuelle Status nicht immer eindeutig geklärt ist) sowie aus Kollegen, die ihre besten Tage lange (möglicherweise zu lange) hinter sich haben. Und auch das Stück, das Dotty für ihr Comeback gewählt hat, eine Boulevard-Komödie mit dem Titel „Nackte Tatsachen“, hält scharfer Betrachtung und Logik nicht unbedingt stand. Die Proben geraten zum Desaster, wenn sich die Spieler heillos verheddern — in den Abgründen der abstrusen Story, ihren privaten Verwicklungen und der Frage, durch welche der vielen Türen sie als Nächstes auftreten müssten. Einzig Regisseur Lloyd Dallas versucht angesichts der drohenden Premiere beharrlich, aber vergeblich einen roten Faden in die Abläufe auf und hinter der Bühne zu bekommen. Michael Frayn gelang mit „Der nackte Wahnsinn“ 1982 einer der großen Klassiker unter den Theaterkomödien. Als Theater auf dem Theater konzipiert, spielt Frayns Stück mit der ganzen Palette an Theaterklischees und Bühnenpannen — und nicht zuletzt mit den Möglich-keiten der Drehbühne, so dass im Laufe des Stücks alles sichtbar wird: das Geschehen vor, auf und hinter der Bühne. Der 1. Akt zeigt die Generalprobe von „Nackte Tatsachen“, der 2. Akt dann eine spätere Vorstellung — aber aus der Perspektive hinter der Bühne. Der 3. Akt dreht wiederum auf das Geschehen auf der Bühne: Es ist die letzte Vorstellung zum Tournee-Ende der „Nackten Tatsachen“ – wenn von Lloyds Inszenierung, von den Nerven der Beteiligten und vom Stück nur noch schüttere Reste vorhanden sind. „Der nackte Wahnsinn“ ist rasanter Slapstick und, bei allen Witzen über das Theatermetier, gleichzeitig auch eine große Liebeserklärung an das Theater.

14.03. und 15.03.2019 | Stadttheater Aschaffenburg | 19:30 Uhr                                                                                                                                                         Foto : © Rolf Arnold

Mathias Trettere - Pop

In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” Andy Warhol meinte es tatsächlich ernst, als er jedem diesen Quatsch versprach. Aus den 15 Minuten sind ja längst 140 Zeichen geworden. Zwar wird auch damit niemand zwingend berühmt, aber mitunter zumindest US-Präsi-dent. Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Donald Trump nun endlich seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, AfDler die neuen CDUler. Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Und außenrum und untendrunter die Welt, die schlingert, dass es selbst den Profis schlecht wird. Die Zehner Jahre: Dilettanz auf dem Vulkan. Die Auskenner dagegen heißen „Lügenbresse“ und „verschisenes Estäplischment“ (sic – wenn Rechte schreiben, führt das nicht zu Rechtschreibung). Einst hat man seine Mängel kaschiert, heute ver-steckt man seine Fähigkeiten. Wer Adorno zitiert, gilt als großkotzige Elitesau. Aber wenn man sagt: „Adorno? Sie meinen den neuen Fünftürer von VW?“ – dann ist man im Gespräch. David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz. Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.                                                      Foto: Stefan Stark

15.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

Congress Park Sinfonie mit der Neuen Philharmonie Frankfurt

1. Sinfoniekonzert 2019 - Programm: Kilar Orawa - Mozart Sinfonia concertante KV 297b - Beethoven 7. Sinfonie. Kilars Minimal Music. Viele Trends der Unterhaltungsmusik haben den Sprung in die soge-nannte „ernste“ Musik geschafft. Umgekehrt, von der E- zur U-Musik, schaffte es nur die Mini-mal Music. Hypnotisch kreisende Motive, endlos sich dehnende Klangflächen, eine auf wenige Akkorde reduzierte Harmonik finden sich in Hip-Hop und Techno, als Untermalung für Filme – und in Wojciech Kilars „Orawa“. Vom zärtlich pulsie-renden Beginn bis zum furiosen Finale ist „Orawa“ Minimal Music, Showstück für Streich-orchester und zugleich eine Liebeserklärung an die Volkstänze der polnischen Heimat des Kompo- nisten. Mozarts Handschrift? 1778 schuf Wolfgang Amadé Mozart eine Sinfonia concertante für Bläser. Aber ist es die, die sich unter der sperrigen Köchelverzeichnis- Nummer „K. 297b; K6. Anh. C 14.01“ einen festen Platz im Konzertrepertoire erobert hat? Die musikalische Qualität des charmanten Werks spricht dafür. Doch zu Mozarts Lebzeiten wurde es nie aufgeführt und das Original-Manuskript ging verloren. Bis heute streiten sich die Experten, was von der 1868 wieder aufgetauchten Partitur von Mozart stammt und was nicht. Dass es kaum schönere Musik gibt, mit der ein virtuoses Bläser-Ensemble solistisch glänzen könnte, steht jedoch außer Frage. Beethovens Siebte - Ludwig van Beethovens explosive siebte Sinfonie, auch sie findet Verwendung als Filmmusik und ist so tänzerisch, dass Richard Wagner sie die „Apotheose des Tanzes“ nannte. Lange Strecken sich festbeißender, in sich kreisender Motive, die Reduktion auf wenige Zellen, manchmal nur eine rhythmische Grundidee, ausgedehnte Passagen unablässiger Wiederholungen sowie ein furioses Finale. Beethovens Siebte - vielleicht das erste Stück Minimal Music der Musikgeschichte? Solisten: Seung Eun Lee, Oboe | Thomas Weißschnur, Klarinette | Symeon Rizopoulos, Fagott Harald  Pister, Horn                                                                                                                                    

16.03.2019 | Congresspark Hanau  |  19:30 Uhr                                                                                                  Veranstalter:  Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH

Anne Folger - Selbstläufer

Parole? Selbst laufen. Nach vorn, schwungvoll und schräg kombiniert. Wenn zur klassischen Voll-blutpianistin noch Situationskomik, Witz, Charme und Groove dazukommen, wird aus der Schub-lade gerne mal eine Schrankwand. Werktreue war gestern. Anne nimmt die Helden der Klassik mit in ihre eigene Welt und hebt sie dazu, mit gespitzten Fingern, gefühlvoll modernisiert, vom Sockel: Klassische Hochkultur und scharfzüngige Kleinkunst vereint. Hier wird George Harrisons geheime Verwandtschaft zu Bach virtuos offengelegt, Chopin als melancholischer Popsongschreiber entlarvt, Debussy mit Klingeltönen zersetzt; der Klavierhocker gibt endlich ein Solo, statt nur zwischen zwei Sätzen zu knarzen; Robert Schumann kommt mal über Bad Doberan hinaus, gibt die stummen Fingerwechsel auf und findet in einer sonnen­gebräun­ten Samba seine wahre Arabesque; eigene Kompositionen – der echte Gold­rausch eines jeden Musikers – werden dazu gemixt und Kreuz-fahrtunternehmen, die sich bei Verdi bedienen, ökobilanziert zur Rechenschaft gezogen. Und Youtube-Bloggerin Doremi gibt in ihrem Tutorial Tipps, wie Sie sich die Lider mit Beethoven schminken. Wie im wahren Leben. Urtext ad Libitum. Klatschen Sie doch, wann Sie wollen!

16.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

Elena Bongartz - Shit vergangener Tage

Elena Bongartz ist die furiose Vereinigung scheinbar unvereinbarer Kontraste. Sie hat Klassik geerbt, Jazz studiert und Rap mit seinen Geschichten so sehr inhaliert, dass sie unweigerlich ein von stilistischer Vielfalt sprühendes, ganz unverstellt musikalisches Gesamtpaket auf ihrem selbst produzierten Mixtape ,,Shit vergangener Tage’’ erschaffen hat. Elena produziert selbst. Genauso wie sie in Eigenregie schreibt, singt, Klavier, Moog Bass, Ukulele und Schlagzeug spielt und nebenher in Hamburg Gesang unterrichtet und als Chorleiterin arbeitet. „Nur aufpassen mit dem Selbstbewusstsein, das kommt schnell zickig, sagt dein Kollege und meint: Die fick ich!“ Elena provoziert…spricht jedoch auch ganz liebevoll mit Intellekt und Charme vielen Menschen aus der Seele. Sie erschafft sich eigene Genres wie Trap Jazz, Nerdy Soul & Rap-etry und erzählt vielseitig unterhaltsame Geschichten, von alltäglichen Momentauf-nahmen bis hin zum gesellschaftskritischen Appell. Auch ihre überragenden Live-Qualitäten hat sie im vergangenen Jahr besonders eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Als Elena am 21. April in der Kieler Sparkassen-Arena bei einem spontanen Gastauftritt im Rahmen der Tour ihres Bruders David Garrett ihre eigenen Songs spielt, gerät der Auftritt allein am Klavier zu einem solchen Highlight, dass der Veranstalter sie tags darauf für alle restlichen Tourkonzerte engagiert (u.a. Mercedes Benz Arena Berlin, Olympiahalle München). Doch Elena ist lange nicht nur ,,die Schwester von’’, sie ist das Sprachrohr vieler Frauen, der unterhaltende Buddy, die Groovemaschine am Klavier, aber auch eine hochsensible Künstlerin, die mit außerordentlichem Talent und musikalischer Intensität überzeugt - kurz, eine wirklich handgemachte Künstlerin, die völlig aus dem Raster des deutschen Singer-Songwriter-Pop fällt und gerade durch diese Einzigartigkeit besticht.

16.03.2019 | Stadttheater Aschaffenburg | 20:00 Uhr                                                                                                                             Foto : © Sebastian Baare

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Fischedick - Überleben unter Kollegen

Der Job könnte ja so schön sein … wenn nur die Kollegen nicht wären. Nach einem überwäl-tigenden Erfolg im Radio kommt Überleben unter Kollegen endlich auch auf die Bühnen Deutschlands. Mental- und Business-Coach Mathias Fischedick teilt sein Wissen auf humorvolle Weise und gibt nützliche Tipps, wie Sie mit Ihren Kollegen besser klarkommen und Ihr Arbeitsleben verbessern. Jeder kennt sie, die Kollegen, die einem die harte Arbeit noch einmal erschweren. Sei es durch Besserwisserei, ununterbrochenes Gerede und Geläster oder Mitarbeiter, die einfach nicht durchblicken. Mathias Fischedick gibt professionelle Hilfe und verknüpft seine Tipps auf humorvolle Weise mit kleinen Geschichten. Ganz nach dem Motto: „Lachen und Lernen“. Nur ernst zu bleiben fällt einem schwer, denn Fischedick ist nicht nur ein herausragender Coach, sondern besitzt dazu noch einen herrlichen Sinn für Humor. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, die beliebte Radioshow endlich live zu erleben. Mathias Fischedick spricht seit Jahren auf verschiedenen Firmen-Events und Business-Choachings und versteht es bestens, seine Inhalte in bester Unterhaltung zu verpacken. Lernen und lachen auch Sie, wenn der Trainer und Entertainer sein Publikum begeistert.

 

 

17.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 18:00 Uhr

Die Schneekönigin - Das Musical für die ganze Familie
Die faszinierende Geschichte der Schneekönigin - präsentiert von einem jungen, spielfreudigen, 8-köpfigen Ensemble, allesamt Absolventen renommierter Musicalschulen - ist seit 2012 erfolgreich auf Deutschland-Tournee und bezaubert Kinder, Kindgebliebene und Märchenfreunde ungebrochen. Eingängige Songs, witzige Dialoge, berührende Szenen, Choreografien zum Nach-machen und effektvolles Lichtdesign beeindrucken in einer liebevollen, geradlinigen Inszenierung. An einem kalten Wintertag, an dem der Schnee besonders dicht fällt, bekommt Kai Besuch von der Schneekönigin. Ihre seelenlose Kälte bemächtigt sich seines Herzens und sie verschleppt ihn in ihr eiskaltes Reich. Doch die Schneekönigin hat nicht mit der mutigen Gerda gerechnet, die nichts unversucht lässt, um ihren Liebsten Kai zu finden. Eine abenteuerliche, zauberhafte und gefährliche Reise liegt vor ihr, die sie zum verwunschenen Frühlingsgarten, auf das Fest der Sommerprinzessin und in den Herbststürmen in die Hände einer Räuberbande führt, bis sie endlich den eisigen Palast der Schneekönigin erreicht. Ob es Gerda gelingt, Kai zu retten, erfahren Sie in der immer wieder berührenden Geschichte der Schneekönigin mit eingehender, wunderbarer Musik. Lassen Sie sich in die zauberhafte Welt des Märchens entführen. Musik und Texte: Laura Niepold und Sebastian Dierkes 

17.03.2019 | Congresspark Hanau  |  15:00 Uhr                                                                                          Veranstalter: Bella-Donna-Production, frei nach H. Ch. Andersen

Revolverheld - Zimmer mit Blick - Arena-Tour 2019

Unglaubliche dreizehn Jahre ist es schon wieder her, dass Revolverheld ihr Debütalbum veröffentlichten – der Beginn einer Bandkarriere, wie man sie besonders in Deutschland nicht mehr oft findet. Seitdem wurden vier Studioalben veröffentlicht, alle gingen in die Top Ten. Insgesamt hatten sie beeindruckende fünfzehn Singles in den Charts – davon enterten allein drei aus ihrem letzten Studio-Album „Immer in Bewegung“ direkt die Top Ten. Revolverheld gehen zur Veröffentlichung von „Zimmer mit Blick“ zunächst wieder dorthin, wo alles ange-fangen hat. In die kleinsten Clubs der Republik zieht es sie zur Album VÖ für zehn exklusive Shows wieder zurück.Die Tour – die zum ersten Mal nur über den bandeigenen Ticketshop in den Vorverkauf gegeben wurde – war in nur 30 Minuten rest-los ausverkauft und wer eins der begehrten Tickets ergatterte, konnte sich glücklich schätzen. Wer die Revolverhelden aber kennt, weiß, dass die Jungs sich nicht mit 10 kleinen Clubkonzerten zufriedengeben. Und so kommen jetzt auch alle anderen, die keine Karten mehr für die Clubtour bekommen haben, in den Genuss weiterer Konzerte.

20.03.2019 |  Festhalle Frankfurt |  20:00 Uhr                                                                                                         Veranstalter: Batschkapp Konzert- und Promotion GmbH

 

 

 

Cinderella - KLASSISCHES MOSKAUER BALLETT
unter der Leitung von Anna Ivanova - Musik von Sergej Prokofiew
Seit über 100 Jahren gehört das romantische Märchen vom Aschenputtel zu den schwungvollsten und schönsten Ballettkompositionen.  Als Vorlage für das Libretto diente ein bekanntes und beliebt-es Märchen, die romantische Liebe einer fleißigen und braven Dienstmagd und eines Prin-zen, ihr Aufkeimen die Entfaltung, die Hindernisse in ihrem Verlauf und die Erfüllung eines Traums in der Tradition des alten klassischen Balletts. In seiner fantasievollen Inszenierung erfüllt das „Klas-sisches Moskauer Ballett“ die alte Legende mit neuen glänzenden Farben. Bei aller im besten Sinne konservativen Grundhaltung zum klassischen Ballett ist die Aufführung modern – dank dem innovativen Bühnenbild und den perfekt entworfenen Kostümen. Meisterhaft wird die Sprache des klassischen Tanzes mit seiner Geschmeidigkeit und die Ausdrucksformen des modernen Tanzes zusammengeführt. Ein wahrer Ballettgenuss für Groß und Klein!

 

 

20.03.2019 | Congresspark Hanau  |  19:00 Uhr                                                                                           Veranstalter:  P.T.F. Deutsch-Russische Kulturförderungs GmbH

 

 

 

 

 

 

Tetra-Pack – die Comedy-Show: mod. Johannes Scherer

Johannes Scherer, einer der populärsten Moderatoren Deutschlands und überaus erfolgreicher Comedian, (Fränkischer Kabarettpreis 2012), lädt wieder ein zu der Comedyshow des Hofgartens. Diesmal mit dabei sind:

Christine Schütze, Miss Allie und Jonas Greiner.

 

21.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

Jonas Greiner ist die Nachwuchshoffnung der ostdeutschen Kabarett- und Comedyszene. „Diesen Namen sollte man sich merken, denn der sympathische 20-jährige hat nicht nur körperlich das Potenzial, ein Großer in der Deutschen Kabarettszene zu werden.“, schrieb der Münchner Merkur, als er im März 2017 den mit 1.000 Euro dotierten St. Prosper Kabarettpreis in Erding gewann. 2019 feiert er mit seinem Soloprogramm „In voller Länge“ Premiere. Greiner ist längst über seine Heimatstadt hinaus bekannt, beispielsweise durch den NDR-Comedy-Contest oder vom politischen Aschermittwoch des MDR in Suhl, zu dem jedes Jahr über 2.000 Zuschauer erschei-nen. Der 21-jährige Thüringer beschäftigt sich in seinem Solo-Debut mit den alltäglichen Fragen des Lebens: „Was bringt dir dieses Abitur eigentlich?“, „Wie wird man eigentlich so groß?“ oder „Wer sind Sie und was machen Sie in meiner Wohnung?“ Jonas Greiner nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise von seinem Heimatdorf bis in die Hauptstadt Berlin, vom Hier und Jetzt und den Problemen seiner Generation bis hin zur ganz großen Weltgeschichte. Er betrachtet die Welt mit viel Ironie, manchmal spitz und manchmal frech. Greiner schafft es dabei, Gesellschaftskritik und scharfsinnige Beobachtungen mit alltäglichen, lustigen Geschichten zu verbinden und liefert so eine erfrischende Kombination aus Inhalt und Humor – echtes Stand-Up-Kabarett sozusagen. Am meisten im Visier des jungen Mannes: Er selbst. Egal ob Abschlussfahrt, Körpergröße oder seine Thüringer Heimat – Jonas Greiner nimmt es mit Humor. Auch seine Länge. Denn: Das Leben ist zu schön um kurz zu sein.

21.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

Christine Schütze wurde in Hamburg geboren und war schon als Kind Preisträgerin bei  Jugendmusikwettbewerben. Nach dem Abitur studierte sie an den Musikhochschulen in Hamburg und Lübeck, wo sie ihr Konzertexamen mit 0.5 abschloss. 2007 bis 2012 lehrte sie Klavier an der Musikhochschule Rostock.2013 spielte sie Wagner für ein Projekt des Komponisten P. Schwalm ein.Neben klassischem Klavierrepertoire präsentiert Christine Schütze seit einigen Jahren auch eigene Chansons sowie kabarettistische Soloprogramme. Die Presse bescheinigt ihr Hirn und Temperament.Für die Saison 2016/2017 wurde Christine Schütze als eine von 14 Teilnehmern für die Kabarett-Bundesliga ausgewählt, die deutschlandweit an namhaften Bühnen stattfindet. Aktuell ist Christine Schütze mit dem Kabarettprogramm „Schützenhilfe!“ zu erleben, außerdem in dem gemeinsamen Bühnenprogramm „BeziehungsWeisen“ mit dem Schauspieler Sky Du Mont. In Hamburg engagiert sie sich in einem sozialen Projekt für Kinder. Als Solistin war sie Gast bei internationalen Festivals in Deutschland (Schleswig-Holstein Musikfestival), Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, England und der Schweiz sowie in der Berliner Philharmonie (solo und mit Orchester).Außerdem spielte sie in Kanada, USA, Chile, Dubai und in St. Petersburg. 2000 gewann Christine Schütze den Internationalen Musiksommer Bad Bertrich.

21.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Miss Allie

Was haben aufdringliche Schlossermeister, wunderschöne Gärtner, ignorante Schweinesteaks, ein Klo und ein gelbes Pferd mit lila Punkten gemeinsam? Sie sind alle Teil der wundersamen Ge-schichte einer kleinen Singer-Songwriterin mit Herz. Dieses Herz sprang vor einiger Zeit in die Toilette und seitdem springen Miss Allie und ihre Akustik-Gitarre über unzählige Bühnen. Mal deutsch, mal englisch bringt sie mit urkomischer und unvorhergesehener Satire ihr Publikum zum Lachen, um es gleich darauf mit einer ernsten Botschaft zu Tränen zu rühren und zum Nachden-ken anzuregen. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt – bei einem Abend mit Miss Allie werden alle Emotionen bedient. Doch am Ende bleiben ihr breites Grinsen und Freude über ein wunderbares Konzert. Lassen Sie sich von ihrem frechen Wesen und charmanten Spiel mit Klischees verzaubern.

21.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

The Boss Hoss - Black Is Beautiful - Tour 2019

The BossHoss: Die Glorreichen Sieben des Rock melden sich mit Macht zurück! Startschuss ist das achte Studioalbum „Black Is Beautiful“, das Ende Oktober erscheint. Die Country-Rocker legen eine phänomenale neue CD vor, auf der sich die ganze Bandbreite der genialen Urban Cow-boys aus Berlin zeigt. Beispielhaft hierfür die Single „A/Y/O“, eine Fist-In-The-Air-Hymne mit zurückgelehnten Folk-Gitarren, Funk-Blech-bläsern, modernen HipHop-Sequenzen und einem Refrain, der sitzt. Live präsentieren sie im März/April 2019 ihre neuen Songs ebenso wie alle Klassiker in ihrem typischen Stil-Mix. Schwarz ist die Farbe der Nacht, der Gefahr, des Unbekann-ten und des Rock'n'Roll. Sie ist das Markenzeichen von Unangepassten, Rebellen, Outlaws und Party-Tieren, die alle nach Außergewöhnlichem, Freiheit und Abenteuern suchen. Ein Verlangen, das auch The BossHoss mit der gleichen Leidenschaft antreibt. The BossHoss perfektionierten ihre eigene Spielart des Country-Rock. Die in Spannung und Schweiß getränkten Live-Shows hinterlassen glühende Spuren. Boss Burns (Gesang, Waschbrett), Hoss Power (Gesang, Gitarre), Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Mundharmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Perkussion) sind Ram-pensäue. Da bleibt keine Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Der ganze Saal tanzt und. Kein Zweifel: Auf der kommenden „Black Is Beautiful“-Tour wird dies nicht anders sein.                                                                                                                                                                                                     

21.03.2019 |  Festhalle Frankfurt |  20:00 Uhr                                                                                                                       Veranstalter:   Live Nation GmbH Frankfurt

 

Maybebop  - A-Cappella-Pop | „sistemfeler“

Maybebop – vier Querdenker aus Hamburg, Berlin und Hannover, die das Genre des A-Cappella-Pop in eine neue Dimension führen. Mit ihren Stimmen zaubern sie den Sound eines ganzen Orchesters auf die Bühne. Bei Maybebop ist alles mundgemacht, das Genre wird zur Nebensache. Frech und intelligent zelebrieren Maybebop ihr Programm „sistemfeler“, bei dem vor allem das aktuelle Zeitgeschehen verhandelt wird. Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Eigenkompo-sitionen, angesiedelt zwischen Wahn und Witz – Hauptsache, das Augenzwinkern fehlt nicht. Ausgefeilte Choreografien, unterstützt von einem perfekten Licht- und Sounddesign, sorgen für eine tolle Bühnenshow. Die Auftritte von Maybebop zeichnen sich durch eine große Publikumsnähe aus: Mittlerweile ein Muss ist der „Karaoke-Part", bei dem Freiwillige aus dem Publikum spontan auf die Bühne kommen und gemeinsam mit den Jungs etwas singen. Oder der Improvisationssong aus Wörtern, die das Publikum zuruft. Alljährlich 120 umjubelte Konzerte im In- und Ausland bele-gen die Qualität und Popularität der Maybebop-Live-Shows.

21.03.2019 | Stadttheater Aschaffenburg | 20:00 Uhr                                                                                                                                   Foto : © Danny Kurz

Die Unfassbaren

Die beiden Ausnahmetalente, Magier Ben David und Showhypnotiseur Christo, laden ein zu einer spannenden Reise in die Welt der Fantasie und der Illusionen. Christo verwandelt das Publikum zu den Stars des Abends und lässt sie Dinge erleben, die sie selbst für nicht möglich hielten. Der Ma-gier Ben David verbindet bei seiner neuen und modernen Zauberkunst Illusion mit jeder Menge Comedy. Die beiden jungen Nach-wuchskünstler gehören zu den bekanntesten Showhypnot-iseuren und Zauberern Europas.                                               

 

21.03.2019 | Comoedienhaus Wilhelmsbad Hanau  | 16:00 und 19:30 Uhr                                                                      Veranstalter: Unnormal Entertainment GmbH

Nicki Minaj & Future

Die weltweiten Hip-Hop-Ikonen Nicki Minaj und Future kündigen mit der NICKIHNDRXX-Tour ihre erste gemeinsame Tournee an. Die NICKIHNDRXX-Tour ist ein absolutes Muss für Fans der beiden Hitmaker, die derzeit die aktuellen Hip-Hop- und Mainstream-Charts dominieren. Die mehrfach preisgekrönten US-Künstler sind für dynamische Performances ihrer erfolgreichsten Hits bekannt. Zusammen werden die beiden Superstars die Bühne auf ihrer großen Tour zum Beben bringen und ihren Fans eine unvergessliche Nacht bereiten. Insgesamt umfasst die Tour 50 Termine in Norda-merika (produziert von Live Nation) und Europa. Die NICKIHNDRXX World-Tour macht unter ander-em in Metropolen wie Toronto, New York, Los Angeles, Paris und London Halt. Future produzierte und kuratierte, seine ungebrochene Erfolgssträhne aufrecht-erhaltend, kürzlich nicht nur den offiziellen Soundtrack von „Superfly“, sondern koproduzierte auch den dazugehörigen Film. Die Hip-Hop-Koryphäe und Trendsetter aus Atlanta arbeitet aktuell an neuer Musik für sein nächstes Album.                                                                                                      
22.03.2019 |  Festhalle Frankfurt |  20:00 Uhr                                                                                                                       Veranstalter:   Live Nation GmbH Frankfurt

 

Reihe "Kunst im CPH": arbeitskreis hanauer lichtbildner (ahl) und PALETTE HANAU

Dr. Otto Beyer (ahl) und Christoph Klein (PALETTE) stellen aus

Am: 22.03.2019 - 23.04.2019
Öffnungszeiten: : Donnerstags 16 bis 18 Uhr
Weitere Besichtigungstermine auf Anfrage.

Eintritt: Der Eintritt ist frei.

22.03. bis 23.04.2019 | Congresspark Hanau  |  16:00 Uhr - 18:00 Uhr                                                                    Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bembers - Kaputt odeer was?

Yeah, yeah, yeah – Kaputt oder was? – Kein Durchkommen mehr – alle flippen aus – selbst Bausparer tanzen im Kordanzug auf den Tischen und die Rettungsgassen sind meterhoch mit Luftschlangen verstopft. Kein Wunder – Bembers rockt ungebremst mit seinem vierten Solopro-gramm die Bühnen der Republik. „Kaputt oder was?” so nennt sich die nagelneue Bembers-Show. Frisch ausgepackt, jungfräulich, mit einer leuchtenden Aura versehen, nach Neuwagen duftend, glänzend und ohne Kratzer – alles super – hier ist sie – die Bembers Bingo-Bongo Maschine – wie bestellt – das Non plus ultra der Geschichtenerzählerei seit den Begründer Brümm – Stecker rein und läuft! Außenrum geht’s diesmal wieder um alles und nebenbei um die Rettung der Welt mit einfachen Hausmittelchen. „Kaputt oder was?” gibt überall seinen Senf dazu! „Kaputt oder was?” zeigt wie´s geht, ohne viel Aufwand, in der Kantine, in der Küche zu Hause, auf der großen Welt-bühne oder an der Imbiss-Bude an der Ecke – scheißegal – alles nur Würstchen!

 

22.03. 2019 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

Alice im Wunderland

Die Ballettschule präsentiert den Literaturklassiker in einer Mischung aus Romantik, Komik, Groteske, Klassik und Pop. Mit dabei sind die verträumte Alice und ihr ängstliches Ego, die Kartenkönigin und ihr komischer Gemahl, das weiße Kaninchen, die Grinsekatze, der Krockett-spieler, die verrückte Teegesellschaft und die große Raupe. Dazu kommen in eigener Inszenierung die Elfenzwillinge und die vier gestressten Begleiter des weißen Kaninchens. Ganz nach dem Mot-to: Das klassische Ballett lebt – und wie!  Ballettaufführung Mit Kindern und Jugendlichen der Bal-lettschule Arabesque aus Rabenau, Mittelhessen

23.03.2019 | Comoedienhaus Wilhelmsbad Hanau  | 19:30 Uhr

Alfonfs - Jetzt noch deutscherer

Wer hätte gedacht, dass ein einzelner Brief so viel Chaos anrichten könnte…?!   „Sie leben schon sehr lange in Deutschland – möchten Sie deutscher Staatsbürger werden?“ Was für eine Frage – völliger Unsinn! „Ich hatte mir diese Frage noch nie gestellt. Ich habe mir den Brief erst mal genau angeguckt, denn ich habe gelernt: Man muss in Deutschland aufpassen, seitdem Gutenberg im 15. Jahrhundert das Kleingedruckte erfunden hat. Vielleicht steht da ja, Deutsch sein ist im ersten Jahr kostenlos, aber dann…..“ Aber nichts, kein Kleingedrucktes, keine Werbung, stattdessen offizielle Amtspost. „Ich dachte mir: Deutscher werden – warum eigentlich nicht? Aber gleichzeitig auch: Warum eigentlich? Sie müssen wissen, Franzose UND Deutscher, das ist ein Widerspruch in sich: Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient – Franzosen sind… normal!“ Bei ALFONS aber ist auf einmal nichts mehr normal: Gerade noch war man erfolgreicher rasender Reporter mit Trainingsjacke und Puschelmikro, und plötzlich gerät alles aus dem Gleichgewicht… In seinem neuem Programm erzählt ALFONS die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend samtigen Grau deut-scher Amtsstuben. Und ALFONS kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Untermalt und umspielt von der Sängerin Julia Schilinski wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux, mal humoristisch, mal nachdenklich, oft völlig überraschend.   „ALFONS – Jetzt noch deutscherer“ ist eine wunderbare Mélange aus Comedy, Theater und Kabarett – und zugleich noch viel mehr als die Summe dieser Zutaten. Ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen.

23.03.2019  |  Stadttheater Aschaffenburg  20:00 Uhr

 

Carmen - Oper von Georges Bizet

Koproduktion Compagnia d'Opera Italiana di Milano - Staatsoper Brasov
Carmen ist die überraschend moderne Geschichte einer Frau, der ein Mann so verfällt, dass er zum Verbrecher und Mörder wird. Liebe, Erotik und Gewalt sind die elementaren
Triebkräfte der Handlung. Dem Soldaten José wird die Begegnung mit der Zigeunerin
Carmen zum Schicksal. Er verfällt ihrer Faszination: Auch seine Jugendliebe Micaela vermag diesen Bann nicht zu brechen. Als Carmen verhaftet wird, verhilft José ihr zur Flucht, bald darauf desertiert er und wird ihr zuliebe zum Schmuggler. Doch Carmen will keinem Mann gehören. Als sie seiner müde wird, wendet sie sich dem Torero Escamillo zu. José, der ihretwegen alles aufgegeben hat, versucht sie mit Gewalt zu halten. Doch selbst den Tod vor Augen, beharrt sie auf der Freiheit ihrer Gefühle....

23.03.2019 | Congresspark Hanau  |  19:30 Uhr                                                                                                                         Veranstalter : Volksbühne Hanau e.V.

Roland Kaiser - Live 2018/2019 - Die Arena Tour

Seine Alben verkauften sich über 90 Millionen Mal, erreichen regelmäßig Gold- und Platinstatus, seine gefeierten Konzerte sind oft innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Die über 40-jährige Karriere von Roland Kaiser ist so facettenreich wie faszinierend. Es ist sein Talent für großartige musikalische Bilder, seine unbändige Spielfreude und diese elektrisierende Leidenschaft, die er auf der Bühne entfacht und mit der er sein Publikum seit Jahrzehnten begeistert. Ebensolche Begeist-erung und vor allem großen Respekt verdienen sein unermüdliches und vielseitiges Engagement für soziale Gerechtigkeit sowie seine deutliche und mutige Haltung für eine weltoffene Gesellschaft. Für diesen Mut stehen auch seine Lieder, die gleichzeitig die Sehnsucht wecken, das Leben und die Liebe feiern sowie von Optimismus und mit allen Sinnen gelebten Momenten erzählen. Von diesen besonderen Momenten hat Roland Kaiser seinen Fans nun einige zu bieten: 2017 ist das Jahr seines 65. Geburtstags. Mit „stromaufwärts – kaiser singt kaiser“, einem am 20.10.2017 erscheinenden Album, das nur auf den ersten Blick ein Best-of zu sein scheint, bietet er mit spannenden Neuinterpretationen seiner größten Hits eine musikalische Reise von vertrauten und doch überr-aschend neu und modern klingenden Titeln wie „Dich zu lieben“, „Santa Maria“, „Alles, was du willst“ oder „Warum hast du nicht nein gesagt“ bis zu zwei ganz neuen Liedern, die man lieben wird!

23.03.2019 |  Festhalle Frankfurt |  20:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Yakari der kleine Indianerjunge

Seit nunmehr vier Jahrzehnten fasziniert der aus Film, Literatur und Hörspiel bekannte kleine Indianerjunge YAKARI die Kinder im deutschsprachigen Raum. Die Erlebnisse des kleinen Sioux-Indianers drehen sich um Freundschaft, Zusammenhalt und der Liebe zur Natur und den Tieren. Yakari, den fröhlichen Indianerjungen zeichnet eine grenzenlose Neugier für die Welt und großen Respekt für die Natur und alle Tiere aus. Yakari ist mutig, tapfer und hilfsbereit und dadurch auch eine Identifikationsfigur für seine kleinen und großen Fans. Als einziger im Stamm der Sioux besitzt er die Fähigkeit mit Tieren sprechen zu können, wodurch er viele Freunde und Verbündete unter den Waldbewohnern gewinnt. Mit ihnen, seiner Freundin REGENBOGEN und seinem Pony KLEINER DONNER erlebt er zahlreiche aufregende Abenteuer und Begegnungen bei seinen Streifzügen durch die Prärie. Die Bühnenbilder und die handgefertigten Figuren sind nach den Originalzeichnungen der Zeichentrickserie entstanden. Das in vier Akten inszenierte Stück hat eine Spieldauer von 50 Minu-ten und ist geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

24.03.2019 | Congresspark Hanau  |  14:00 Uhr und 16:00 Uhr                                                                                                          Veranstalter: Karfunkel-Theater

 

 

Die Königin ist verschwunden

Theater Kopergietery (Bel) | Ein Starkes Stück Musical

Es ist die Geschichte eines Königreichs, in dem die Dinge nicht mehr so sind, wie sie einmal waren. Denn die Königin ist verschwunden. Von nun an verbietet der König allen, nach draußen zu gehen. Selbst die Hofnarren sind geflüchtet und die Prinzessin wartet darauf, dass endlich Tauwetter einsetzt. Eine zarte Geschichte über tiefes Trauern und das Hoffen, dass doch alles vorbeigehen wird. Eine Geschichte über Schnee, Sonnenschein und Zeit.

Ein bewegendes Musical mit Schauspiel, LiveMusik und live gestalteten Video-Illustrationen, das zwischen Komik und Trauer hin und her schwebt. Denn es gibt sie, die Momente, in denen man sagt: Alles ist verloren! Und trotzdem vertraut man darauf, dass letztendlich alles gut wird!

 

24.03. und 25.03.2019 |  Stadttheater Aschaffenburg  16:00 Uhr  und 10:00 Uhr                                                                                       Foto © Phile Deprez

 

 

Podewitz - 25 Jahre Hummeln im Hirn

Der deutsche Meister im Drumrum-Reden und sein unmusikalischer Bruder präsentieren: „Wer plaudert wird erschossen!“ Eine herrlich hingerotzte Sprach-Punk-Polka mit Texten zum Mit-Grölen und Szenen zum Davon-Laufen. Es hagelt wieder kübelweise Ohren-Gold und Schwafel-Silber: Rach, der Religions-Tester, probiert das „Allah-You-Can-Eat-Buffet“ ·A us der Abteilung: „lesenswerte Lebensmittel“ stellen wir vor: den mitreißenden Kräuter-Krimi „Kill Dill“ · Ist Boris Becker wirklich pleite? Oder ist er „tennis-arm“? Kommen Sie und seien Sie dabei, damit Sie später sagen können: „Ich bin dabei gewesen!“ Freuen sie sich auf 90 Minuten wutbürgerliche Comedy und alternative Faxen.

24.03.2019  Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr

Simon Pearce - Allein unter Schwarzen

Simon Pearce ist Schauspieler, Comedian und Kabarettist. Und ja, er ist schwarz. Als Urbayer begegnet er Rassismus mit Humor und spricht auf der Bühne über fremde Hände in seinen Haaren, Polizeikontrollen und sein Leben als Schwarzer in Bayern. Und das macht Simon Pearce so sympathisch wie kaum ein anderer. Seit seiner Jugend steht der Deutsch-Nigerianer als Schau-spieler vor der Kamera und auf der Bühne. Die Schauspielerei wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt. Schon sein Großvater war Schauspieler und Marionettenspieler, seine Mutter ist die baye-rische Volks-schauspielerin Christiane Blumhoff. In seinem ersten Soloprogramm „Allein unter Schwarzen“ erzählt Simon Pearce mit viel Humor und Ironie, wie es ist, als Schwarzer mitten im tiefsten, schwarzregierten Bayern aufzuwachsen und zu leben. Dass sein eigenes Leben mal Gegenstand einer Comedy-Performance werden würde, war zunächst gar nicht geplant. „Ich habe angefangen mit Schreiben und während ich da so geschrieben habe, ist mir aufgefallen: krass, eigentlich sind dir schon ganz schön viele richtig heftige Dinge im Leben passiert, aber ich finde es irgendwie lustig.“ – Simon Pearce, Bob Marley, Gerard Asamoa, schwarze Perle, Maximalpigmen-tierter – Simon Pearce musste sich aufgrund seiner Hautfarbe schon so einige Namen und Verglei-che anhören. Immer wieder macht er skurrile und schräge Begegnungen, hat es mit offenem oder verstecktem Rassismus zu tun, dann wieder mit übertriebener political correctness. Diese Erleb-nisse bringt der Comedian auf die Bühne. Er erzählt von Nachbarn, die ihn als Möbelpacker und „Neger aus dem Urwald“ beschimpfen. Von alten Damen, die ihm mit den freundlichen Worten „Mei, wie ein Schaf.“ ungefragt übers Haar streichen und von einem Kollegen vom Wertstoffhof, der von „Negern“ schwadroniert, die „Grippe, Aids und Krebs nach Deutschland gebracht haben“, sonst aber eigentlich zu nichts zu gebrauchen seien.

 

29.03.2019  Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr