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JANUAR 2020


Jahresückblick, Tilt! 2019

 2019 – wenn nichts mehr geht, kommt Urban Priol. Das hundsgemein-charmante Kabarett-Kraftwerk dreht und wendet das Zeitgeschehen, bis es die Zuschauer als das sehen, was es ist: Absurdes Theater von großer globaler Bedeutung, treffend, bloßlegend und hochintelligent. Manchmal auch ein klein wenig versöhnlich, wie es sich zum Abschluss eines Jahres ja auch gehört…. In seinem Jahresrückblick präsentiert Urban Priol brandaktuelles, pointiertes Polit-Entertainment der Spitzenliga und macht dabei vor keinem gesellschaftspolitischen Thema halt.

06.01.2020 | Stadttheater Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs – Dahin, wo es wehtut

Arnd Zeigler wurde 1965 in einem Weidenkörbchen unter der Ostkurve des Bremer Weserstadions gefunden. Noch heute lebt er im Weserstadion. Weil er einfach nicht weggehen wollte, ist er nun dort Stadionsprecher. Das bedeutet: Er schaut sich alle Fußballspiele des SV Werder Bremen an und darf dabei rumbrüllen. Das ist auch das, was er am besten kann. Wenn Arnd nicht im Weserstadion rumbrüllt, schaut er zuhause Fußball im Fernsehen. Und brüllt dabei rum. Und weil er mehr Fußball guckt als jeder andere Mensch auf unserem blauen Planeten, taucht er Woche für Woche ein in „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“, um auch ganz normal tickende Menschen am alltäglichen Wahnsinn namens „Fußball“ teilhaben zu lassen. Die Fernsehshow gibt es sonntags um 22.15 Uhr im WDR und wurde 2010 und 2011 für den „Grimme-Preis“ nominiert.

09.01.2020 | Stadthalle am Schloss Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Jetzt hätten die guten Tage kommen können

In seinem dritten Soloprogramm hat es Stefan Waghubinger ganz nach oben geschafft.

Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen.

Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

10.01.2020 | Schlösschen Michelbach-Alzenau | 20:00 Uhr


Mein Herz und die Toilette

Schon frech: Da steht sie, und los geht’s bevor sie es selbst beabsichtigt. Miss Allie ist sofort präsent, ganz direkt und unwiderstehlich einnehmend. Das gilt fürs Publikum ebenso wie für eine Menge Preise landauf, landab, die man als so junge, frische Singer-Songwriterin einsammeln kann, wenn man viel Herzblut und eine akustische Gitarre mitbringt. Fassungslos authentisch und mit verwegener Entschlossenheit spielt sich „Die kleine Singer-Songwriterin mit Herz“ in die Herzen ihrer Zuhörerinnen. Wovon sie ein Lied singen kann? Nachdem auf ihrem ersten deutschen Album ihr Herz in die Toilette sprang und sie mit “Schweinesteak Medium“, „Du kleine Süße“ oder später mit „Dieter – Das Regeltagebuch“ erste virale Hits geschaffen hat, sind es auch auf ihrem neuen Album „Aus Scheiße wird Gold“ die besonderen, intensiven Momente im alltäglichen Auf und Ab des Lebens, die bei Miss Allie ins Zentrum rücken. Sie spürt diese Erlebnisse überall auf, nimmt sie liebevoll bis spöttisch an die Hand und stellt sie mit ganz eigenem Charme und Humor ins Rampenlicht. Der Ton wechselt von fröhlich, kokett, verspielt über rockig-zupackend bis hin zu ergreifend ehrlicher und tiefer Emotion. Die Gefühle von Sehnsucht bis Klartext; ein paar Takte Politisches können zwischendrin auch mal anklingen, weibliche Anliegen sowieso. Miss Allie würzt ihre Lieder mit überraschenden Wendungen sowie erfrischender Improvisation und bleibt am Puls der Zuschauerinnen, die sie scharenweise zu ihren Alliierten macht. Wer die Schublade braucht, sollte für Miss Allie eine sehr große aufmachen, changiert sie doch spielerisch zwischen wunderschönen Popsongs und klassischem Liedermachen. Teilweise sind ihre Songs gar musikalische Stand-Ups, mit denen sie eine ganz neue Farbe auf Comedy- Bühnen bringt. Am Ende bleibt immer Miss Allie – die schlagfertige, emotionale Singer-Songwriterin, die einfach macht und strahlt. Ein wahrhaftiges Live-Erlebnis. Vor Jahren war die Straße ihre Bühne. Heute spielt sie ausverkaufte Solokonzerte, tritt in diversen TV-Shows und Radiosendungen auf. Dabei besticht sie mit ihrer ansteckend fröhlichen und herzensguten Art und ihrer einzigartigen Musik.

11.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Im nächsten Leben werd ich Mann!

Mirja Regensburg ist das Multifunktionswerkzeug unter den weiblichen Comedians. Sie macht Stand-up Comedy, singt und improvisiert. Nach dem großen Erfolg ihres ersten Soloprogramms „Mädelsabend – Jetzt auch für Männer“ folgt nun Mirja’s zweiter Streich: „Im nächsten Leben werd ich Mann!“ Jetzt sind die Männer dran! Im positiven Sinne! Die neue Show ist eine kleine Hommage an das vermeintlich „starke“ Geschlecht und ein kleiner Leitfaden, wie Frau sich nicht allzu ernst nimmt. Die quirlige Entertainerin lacht über ihr eigenes Geschlecht und lobt das männliche.

Mirja betrachtet mit empathischem, pointiertem und selbstreflektiertem Blick die Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Wie sähe ein Leben als Mann aus? Mit dem Wissen einer Frau?! Auf jeden Fall einfacher. Weil Männer es sich einfacher machen! Stellt euch vor, Mädels, ihr hättet nur noch ein Duschgel! Und zwar für unten UND oben?! Die eine passende Jeans, die ihr dann einfach gleich fünf Mal kauft! Stellt euch vor, ihr würdet manchmal erst mal abwarten statt erwarten. Vieles können wir uns vom Mann humorvoll abschauen. Und wenn es nur die „Leere“ vom Denken ans Nichts ist! Seid dabei, wenn Mirja Regensburg das Publikum in ausverkauften Theatern und Stadthallen wieder begeistert. Die erfolgreiche Komikerin ist bekannt aus der ARD Sendung Ladies Night, dem Quatsch Comedy Club und durch ihre Radio Comedy bei HITRADIO FFH. Die Kölnerin mit nordhessischem Migrationshintergrund gewinnt die Herzen ihrer Fans mit ihrer authentischen, fröhlichen Art und verblüfft durch schonungslose Ehrlichkeit.

12.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Rückspiegel 2019 - Ein satirischer Jahresrückblick

Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen. Das lernt man schon in der ersten Fahrstunde. Was in der räumlichen Dimension angebracht ist, kann also für die zeitliche Dimension nicht schlecht sein. Und das Jahr 2019 wird sich einen eigenen Abend im Rückspiegel bestimmt verdienen! Erinnerungskultur auf hohem Niveau, pointensatt, geistreich geschliffen und souverän selbstsicher präsentiert: Highlights, Downlights, Total-Flops und messerscharfe Attacken, die auch in abendfüllender Länge keine Sekunde an Verve verlieren. Django Asüls „Rückspiegel“ ist ideal für alle, die sich im Dschungel der Ereignisse eines ganzen Jahres nicht mehr zurecht finden und für die es immer schwieriger wird, zwischen all den Fake-News noch die Fakten zu erkennen. Die werden von Django Asül in kompakter Form geliefert, denn: An ein Jahr, das zum Vergessen ist, muss zumindest 90 Minuten erinnert werden.

 

16.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Höhen und Tiefen

In ihrem neuen Programm verbinden Wildes Holz Höhenflüge mit Tiefgang und Kraft mit Finesse. Von der klassischen Hochkultur zu den Niederungen der Popmusik ist es hier nicht weit: Menuett und Madonna trennt nur ein Saiten-Sprung und eine Blockflöte kann problemlos sowohl eine E-Gitarre als auch eine Rock-Röhre ersetzen. Geheimnisvoll und vieldeutig klingen die eigenen Kompositionen, wild und zugleich zart können sie sein.

Wildes Holz sind durch ein tiefes Tal gegangen, als Mitte 2018 ihr Gitarrist und Freund Anto Karaula ganz plötzlich verstarb. Der aus Algerien stammende Djamel Laroussi wird nun den Gitarrenpart von ihm übernehmen. Anto und Markus trafen ihn schon Mitte der 90-er. Er machte sie völlig perplex, weil er als Linkshänder einfach eine umgedrehte Rechtshändergitarre spielte. Man konnte keinen Griff wiedererkennen, alles klang ein bisschen anders, und alles klang unglaublich geil! Über die Jahre wurde er ein guter Freund – und nebenbei ein weltweit bekannter Gitarrist. Für Wildes Holz ist er ein Glücksfall, weil er neben seiner ungewöhnlichen, aber exzellenten Technik auch eine gehörige Portion Spielfreude mitbringt, die Tobias und Markus zu neuen musikalischen Höhen inspiriert. Das Programm „Höhen und Tiefen“ wird so zu einem mitreißenden Mix aus neuen Songs und holztypischem Sound, angereichert durch Djamels Einflüsse aus maghrebinischer und afrikanischer Musik. Und natürlich gibt es auch massgeschreinerte Blockflöten-Versionen bekannter Rock- und Pop-Hits zu hören. Aber auch der Klassik werden sich Wildes Holz weiter annehmen. Denn schwere Musik klingt am besten auf leichten Instrumenten. Und eine C-Blockflöte wiegt 95 Gramm. Die Band Wildes Holz existiert seit 1998 und zeigt, dass eine Blockflöte im Grunde ein Rock-Instrument ist, dessen Gefahr für Minderjährige nicht zu unterschätzen ist. Sie hat sich mit kraftvoller akustischer Musik, Publikumsnähe und spontaner Komik einen Namen gemacht. Mittlerweile sind 10 CDs von Wildes Holz erschienen.

17.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Gesellschaft mit beschränkter Haltung

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus Maximus der kurzen Launen. Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung! Matthias Brodowy wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, später dann mit dem „Prix Pantheon“ und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn (chief director for a high level bullshit) jedoch stets auch der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.

18.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Meschugge

me|schug|ge (hebr.-jidd.) ugs. für verrückt. Das steht zumindest im Duden. Falls Sie sich jetzt fragen, wer oder was denn verrückt ist – kleiner Tipp: Schalten Sie mal die Nachrichten ein. Oder fahren Sie mit dem Zug, laufen Sie durch die Fußgängerzone, den Supermarkt oder setzen Sie sich ins Café. Denn egal ob Trump, Putin oder die Frau vor Ihnen an der Kasse – ständig hat man den Eindruck, von Menschen umgeben zu sein, bei denen im Kopf nicht alles ganz rund läuft. Frank Fischer hat sie alle beobachtet. Bei seinen Reisen quer durch die Republik kommt er ins Gespräch mit schwer verständlichen Sachsen, hessischen Nazis und einer schwäbischen Frauen-Reisegruppe. Er berichtet über ungewöhnliche Menschen, verrückte Situationen und gibt nebenbei wertvolle Tipps, wie man beispielsweise eine Bahnfahrt für sich und andere zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen kann.

24.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Männer brauchen Grenzen

„Was mich wirklich mal interessieren würde: Ob es eigentlich juristisch möglich ist, auch als Außenstehender für fremde Paare die Scheidung einzureichen. Einfach damit man das Elend nicht mehr sehen muss.“

Tina Teubner, begnadete Komikerin, überirdische Musikerin, Kernkompetenz auf dem Gebiet des autoritären Liebesliedes, lebt in Köln als alleinerziehende Ehefrau. Gereift durch zahllose Ehejahre weiß sie, dass nur eine entschiedene Hand zum Glück führt: Warum soll das, was für die Kinder gut ist, nicht auch für den Mann gut sein? Mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und ihrer weltumfassenden Herzenswärme tackert sie dem Publikum ihre Wahrheiten in Hirn, Herz und Gehörgang. Am Klavier: Ben Süverkrüp, der sich vorgenommen hat, als Ein-Mann-Kapelle die Berliner Philharmoniker in den Schatten zu stellen. Weil Tina Teubner von Geburt an die Grenzüberschreitung praktiziert, wird es zwischendurch grenzenlos albern. Grenzenlos wehmütig. Grenzenlos mitreißend. Aber immer hemmungslos wesentlich. Wer hier das übliche Mann-Frau-Geplänkel erwartet, wird auf das Königlichste enttäuscht. Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe. So böse wie die geheimsten Wünsche. Und so wirksam wie zwei Jahre Couch. Den Lebenslügen sind keine Grenzen gesetzt. Das ist doch das Thema des Abends. Haben sie noch gar nicht gemerkt. Man belügt sich so oft. Unsere Welt ist ja regelrecht so angelegt, dass man ohne Belügen gar nicht klarkommt. Es ist ja kaum noch rauszufinden, was der Wahrheit so zumindest im Großen und Ganzen nahekommt. Warum lieben wir? Warum heiraten wir? Was bedeutet uns Anerkennung? Was ist uns wichtiger? Ruhm oder Zufriedenheit? – Und vor wem würden wir was zugeben?

25.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr



denn er weiß nicht, was er tut

Sascha Korf, Deutschlands lustigster Spontanitätsexperte tut es wieder: nach seinem vorangegangenen Erfolgsprogramm „Aus der Hüfte, fertig, los!“ legt er nach mit „…denn er weiß nicht, was er tut.“ Die Freude auf Spiel, Spaß und Spannung ist perfekt! Der Vollblutcomedian und interaktive Kabarettist erzählt mit vollstem Körpereinsatz aus seinem Leben und ist dabei auf der Suche nach dem ultimativen Glück. Doch nicht nur für sich, sondern vor allem für sein Publikum! Natürlich stellt sich die Frage, was ist eigentlich Glück? Für die einen ist es der Sechser im Lotto, für die andern ein freier Parkplatz in der Innenstadt. Alle sind auf der Suche nach Erfüllung; und damit Sascha Korf bei der Findung helfen kann, lernt er seine Zuschauer kennen, um Ereignisse auf der Bühne nachzuspielen. Wild und rasant, aber immer sympathisch bindet Sascha Korf alle Menschen im Saal in seine Show mit ein. Die Zuschauer sind nach eigener Aussage das Herzstück des Abends. Aber Sascha wäre nicht der Tausendsassa, den man kennt, hätte er sich nicht auch selbst in die aberwitzigsten Situationen begeben, von denen es zu berichten gilt. Erleben Sie was passiert, wenn Sascha in einem Nobel-Restaurant den Kellner für einen Pantomimen hält, wenn er beim Waldbaden sämtliche heimischen Tiere in den Wahnsinn treibt, oder wenn er zu einer Yogastunde geht und beim „herabschauenden Hund“ mit einer Taube kollidiert. Lachseminare, Eishotels oder Schwimmen mit Forellen: Der Turbolader der Comedy hat alles probiert, um sein Publikum davon zu berichten und um stellvertretend zu schauen, was davon wirklich glücklich macht. „Sascha Korf agiert impulsiv, aber sensibel, er stellt keinen bloß. Getreu seinem Motto „alles ist möglich“ findet Sascha Korf auf dem Grabbeltisch seiner Gedanken ein neues Ereignis. Seine Schnelligkeit, Energie und Sympathie sind der Motor der Show. Dazu kommen grandiose Situationskomik, pointierte Alltagsbetrachtungen und wilde Improvisationen. Und wie das Leben selbst, weiß niemand so genau, was passieren wird. Am wenigsten Sascha Korf selbst, denn „…er weiß nicht, was er tut“

30.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr


Wonach sieht`s denn aus?!?“

So wie‘s aussieht, ist nichts mehr wie es war! Oder gab es schon mal 72 Jungfrauen im Himmel – wie auf Erden sogar 60 Geschlechter? Wer soll da noch durchblicken. Kay Ray wagt’s und nichts scheint ihm heilig, nur scheinheilig: Eine Führungselite, deren erste Amtshandlung ihre Diätenerhöhung darstellt. Flüchtlinge, die gern ihren Pass verlieren, doch ungern ihr Smartphone. Ein Parlament, mehr Tollhaus als Hohes Haus – mit einer Repräsentantin, mehr Horrorclown als Bundestagsvizepräsidentin. Kabarett-Stars, die so unangepasst wirken wie Abteilungsleiter und auch sonst nur noch flüstern. Nachwuchs-Comedians sind so dick im Geschäft, als würden sie nach Gewicht engagiert -alle kriegen sie ihr Fett weg! Kay Ray teilt aus nach allen Seiten, ohne Rücksicht auf Verluste und Zeitgeistbefindlichkeiten, ohne Angst vor Nazikeulenschwingern oder Applaus von der falschen Seite. Gegen Kay Rays Witz, Wut und Wildheit wirken viele seiner Kollegen wie Kleinkunstwerktätige und Comedyworkshop-Absolventen. Kay Ray ist ein Fest – Abend für Abend und immer wieder anders. Comedy oder Poesie? Trash oder Tabula rasa? Kabarett oder Klamauk? Oder GroKo –Großer Kokolores?“ WONACH SIEHT’S DENN AUS?!?“ Schauen und lachen Sie selbst.

31.01.2020 | Hofgarten Kabarett Aschaffenburg | 20:00 Uhr